Montag, 26. Dezember 2011

Build-a-Bear

Mein Weihnachten war seeehr schön! Nach dem traditionellen morgendlichen Geschenke öffnen, kam dann die ganze Familie bei Grandma zusammen, um noch mehr Geschenke zu öffnen. Nachdem ich gestern schon jede Menge Geld, eine Armbanduhr und ein merkwürdiges Handtuchding bekommen habe, ging es heute weiter mit Geld am Morgen und Steelers Socken, schokoladenüberzogene Oreos und ein Build-a-Bear Gutschein am Nachmittag. Danach bin ich mit zu Lexis Mom gefahren und habe eine Kette und ein Snuggie bekommen, mit Affen drauf! Yippie! :) Eigentich wollte ich dann morgen mit denen einkaufen gehen aber habe dann festgestellt, dass ich morgen Basketball habe und das dann leider nicht geht.
Ich habe bemerkt, dass Essen offensichtlich keine große Rolle an Weihnachten spielt, was ich ziemlich überraschend finde...
Also in den nächsten Tagen wird es hoffentlich noch einmal dazu kommen, dass meine Schwester und ich uns gegenseitig Bären bei Build-a-Bear machen können, was wir als gegenseitige Geschenke geplant hatten. :)

Samstag, 24. Dezember 2011

Fröhliche Weihnachten! Merry Christmas! Glædelig Jul!

Die vorletzte Woche war Stress pur, da ich alles, was ich während meinem Trip verpasst hatte, nachholen musste/muss. Das heißt 5 mal Hausaufgaben, da es jeden Tag welche gibt, ein großes Government Projekt und 2 Kapitel in Mathe. Da ich jeden Tag wegens Basketball nicht vor 17.30 Uhr zu Hause bin, erschwerte das noch die Situation.
Die nächste Woche war dann schon besser, auch wenn ich immernoch in Physik saß und nichts wusste. Trotzdem habe ich erstmal 2 Tests geschrieben und auf meinem Multiple Choice Papier ein Muster gekreuzelt... Am Montag hatte ich dann mein erstes Spiel und durfte sogar spielen! :D Am Mittwoch war das Volleyballturnier und unsere Mannschaft war wirklich nicht schlecht. Ich glaube wir hätten jedes Team schlagen können, außer eins, welches von vornherein als Gewinner galt. Natürlich war das das erste Team gegen das wir spielten und dank KO-System war das auch das letzte Spiel für uns. Wenigstens hatte ich bis zur 5. Stunde frei. Abends hatte ich ein weiteres Basketballspiel und ich bin echt begeistert von unserem Varsityteam!
Am Donnerstag hatten wir nur einen halben Tag, das heißt nach den morgendlichen Schulansagen 7., 8. und 9.Stunde (jeweils 30 Minuten) und danach hatten wir eine Veranstaltung, vergleichbar mit dem Abiprogramm. Das war ziemlich amüsant, allein weil einer der Moderatoren eine rote Lederhose anhatte! ...Basketball und dann um 11 nach Hause. Da hat die Weihnachtspause auch schon begonnen.
Von Donnerstag bis Freitag waren Logan, Julie und Farrah hier und heute waren wir bei meinem Grandpa für die erste Bescherung. Die richtige Bescherung ist nämlich morgen, da Weihnachten in Amerika am 25. Dezember ist. Heute konnte ich schon meinen halben Tag von Heiligabend mit meiner lieben deutschen Familie verbringen. Skype sei Dank! Morgen werde ich bis um 12 bei meiner Grandma mit all meinen Tanten und Onkels verbringen und danach gehe ich mit Alexis und Preston zu deren Mutter. Mal sehen wie das wird...
Alexis hat gerade verkündet, dass sie im Wohnzimmer schlafen wird, um auf den Weihnachtsmann zu warten.

PS: Dansk gør mig lykkelig! :)

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Vegas baby!

Hier ist er, der Bericht von meinen Westcoast Trip!
Phoenix, AZ
Am Samstag sind wir frühzeitig zum Flughafen aufgebrochen, um 7.15 Uhr Richtung Phoenix, Arizona abzuheben. In Phoenix angekommen, sah man als erstes Palmen, wenn man aus dem Flughafengebäude kam. Ein Shuttle brachte uns zu unserem Hotel, dass sehr sommerlich und arizonisch aussah. Alle bekamen ein Tripshirt, wurden einer Gruppe (grün, gelb, rot, blau) zugeteilt und bekamen ihren Zimmerschlüssel. Die Zimmerverteilung war willkürlich und so hatte ich eine Finnländerin, eine Chinesin und eine andere Deutsche in meinem Zimmer. Man muss dazu sagen, dass es so viele Deutsche waren, dass in jedem Zimmer mindestens 2 Deutsche sein mussten...
Nachdem alle nach und nach eingetroffen waren, ging es mit 102 Austauschschülern in 2 Reisebussen nach Phoenix. Die Gruppen/Farben bestimmten, wer in welchem Bus sitzt. Überall waren Palmen und Kakteen am Straßenrand und der erste Stopp war am Arizona State Building. Danach waren wir in einem Nature Park, wo wir einen Felsen, der ein Loch hatte, hochgewandert sind. Das gab einen einzigartigen Ausblick. Zurück im Hotel hatten wir ein bisschen Zeit, um die anderen Austauschschüler kennenzulernen und ich habe ziemlich schnell festgestellt, dass die asiatischen Mädchen ziemlich gute Menschen sind. :) Nach dem Abendessen wurden die Verantwortlichen vorgestellt und natürlich die wichtigsten Personen, WIR! Am Abend hatten wir dann noch eine Menge Spaß in unserem Zimmer mit Amy (China) und Pimm (Thailand).
Am Morgen ging es dann frühzeitig zum Frühstück und anschließendem Check-Out. Auf dem Weg zum Grand Canyon, konnte man schnell links und rechts nur noch weiß sehen. SCHNEE! Ich dachte die ganze Zeit, dass das am Canyon dann schon warm und vor allem schneelos sein wird aber da habe ich mich getäuscht, denn der Canyon war schneebedeckt und es war eiskalt! Dennoch war dieser Anblick wunderschön, atemberaubend! Nach dem Lunch hatten wir dann die Möglichkeit auf einem schmalen Weg ein Stück ins Tal des Canyon zu wandern, was für mich höhenangstbedingt nicht in Frage kam. Also habe ich mit ein paar anderen die kostenlosen Shuttlebusse genutzt, um dieses Weltwunder von verschiedenen Stellen anzustarren. In den verschneiten Wäldern um den Grand Canyon konnte man Rehe sehen und ich kam mir vor, wie in Finnland. Nach dem Dinner in einem Restaurant und „Happy Birthday“ in 19 Sprachen (ich habe natürlich auch in Koreanisch gesungen!) für Felix bezogen wir dann unser Hotel. In meinem Zimmer waren Mädchen aus Japan, Lettland und Deutschland. Den Abend habe ich mit Amy und Pimm in der Lobby verbracht.

Route 66

Am Montag ging es dann nach Frühstück und Check-Out gechillt um 9 Richtung VEGAS! Im Bus saß ich neben meiner koreanischen Freundin und koreanische Kaubonbons sind einfach nur richtig gut! Auf der Route 66 stoppten wir an ein paar Souvenirshops, welche von innen sehr international dekoriert waren, z.B. mit Geldscheinen und Nummernschildern aus aller Welt. Später fuhren wir am Hooverdam vorbei, den wir am nächsten Tag besichtigen sollten. In Vegas wurden wir dann auf die einzigste Outletmall weltweit losgelassen. Einige (asiatische) Freunde hatten danach den 2. Koffer nach Hause voll. Angekommen im Hotel (in meinem Zimmer: Caroline (Dänemark), Elise (Frankreich) und Deutschland) haben sich alle für den bevorstehen Abend (Dinner+Limotour) fertig gemacht. Wir wurden gebeten uns herauszuputzen. Dinner gab es in einem Casino und es war überragend aber wen interessiert das...die Hummerlimousinen fuhren vor. Alles war wie im Film und alle sind ausgeflippt, auch wenn die Champagnergläser mit Wasser gefüllt waren. Der erste Stopp war in einer großen Halle mit einem 400m Bildschirm an der Decke. Eine Weihnachtsband war da und dann kam natürlich noch der Weihachtsmann... Zurück in die Limo und Party! Nicht zu vergessen ist der wundervolle Blick nach draußen, auf die beleuchteten Gebäude, Straßen, Casinos. Der zweite Stopp war am Bellagio – wo sonst – wo wir uns eine Wassershow ansahen. Im Bellagio gab es dann eine Decke voller Kristallblumen, eine Menge Weihnachtszeug und einen gigantischen 3-Schokoladenbrunnen zu bewundern. Unser letzter Stopp war am berühmten „Welcome to Fabulous Las Vegas“ Schild. Gruppenfoto und ab in die Limo zum Hotel. Ich hatte inzwischen dänisch gelernt und alle dänischen Menschen belästigt und durch die Anwesenheit einer Dänin in meinem Zimmer konnte ich die ganze Nacht üben. :)
Hooverdamm

„Waking up in Vegas“ fühlt sich gut an und es gab Waffeln zum Frühstück! Danach ging es zum Hooverdam. Ein bisschen rumgucken, Fotos und ab nach Vegas! Gruppenfoto vorm Bellagio und von da aus konnte jeder machen, was er wollte. Was ziemlich geil ist, ist, dass man einfach in die Casinos gehen kann und den Leuten beim zocken zugucken kann. Man könnte wahrscheinlich sogar spielen, solange man nichts gewinnt. Viele Leute, einschließlich ich, denken, dass die Leute in den Casinos alle reich und schick angezogen sind aber eigentlich sind das alles nur ziemlich erbärmliche Menschen, die sich irgendwie in Las Vegas durch's Leben schlagen müssen. Die sahen auch alle so aus, als würden sie seit Tagen ohne Schlaf an den Maschinen sitzen. Da es keinen Blick nach draußen oder Uhren gibt, damit niemand weiß wie spät es ist, ist das durchaus möglich. Entlang des Vegas Strips kommen einem eine Menge Leute entgegen, die einem entweder Frauen oder CD's verkaufen wollen. An jeder Ecke versuchen schwarze Nachwuchsrapper ihre CD's zu verteilen und wenn man denkt, das diese umsonst sind und einfach eine nimmt, wird man solange beängstigt bis man ihnen Geld dafür gibt. Einer der Verkäufer hat zu jeder ihm entgegenkommenden Person „Check this out!“ gesagt und seine Musik hingehalten. Das sind eine Menge „Check this out“'s! Man kann sich überall (alle 10m ein kleiner Shop) tattoowieren lassen oder heiraten, falls sich jemand fragt, wie das in den Filmen immer passiert. In unserer Freizeit haben wir außerdem das Hard Rock Café und den M&M's World Shop besucht. Im MGM konnte man echte Löwen sehen. Als es dann dunkel wurde, hatten wir die Möglichkeit bis zu 3 verschiedene Rides zu machen. Es waren normale Fahrgeschäfte, wie man sie im Vergnügungspark findet, nur 350m vom Erdboden entfernt. Höhenangst bedingt blieb mir nichts anderes, als die fabelhafte Aussicht auf das leuchtende Las Vegas zu genießen. Vegas never sleeps! Da habe ich mir erstmal einen großen Lollipop im Giftshop da oben gekauft. :) Danach gab es Abendessen und einige besuchten anschließend eine Cirque du Soleil Show. Die anderen konnten im Hotel chillen...
Venice Beach

Am morgen sind wir dann Richtung Los Angeles gestartet und stoppten bei In-N-out-Burger, DEM Westcoast Fast Food Place, zum Lunch. Als wir dann rechts aus dem fenster das Hollywoodzeichen sehen konnten, waren wir in LA und auf dem Weg nach Beverly Hills. Nach dem Gruppenfoto am Berly Hills Zeichen hatten wir etwas Zeit, um den Rodeo Drive und den Rest dieser reichen Gegend zu erforschen. Dabei konnte man alles zuerwartende sehen...extravagante Autos, Leute mit 136 Einkaufstüten aus den edelsten Läden und natürlich auch alte Frauen mit 6 Kilo Botox im Gesicht. Zurück im Bus haben wir dann eine kleine Tour durch LA gemacht und ich habe die wohl schrecklichste Person auf der Welt getroffen, unser Tourguide. Diese Frau hat die ganze Zeit davon gesprochen, wie „berühmt“ sie ist und dass sie eine Schauspielerin ist/werden will, was für tolle Rollen sie schon hatte und dass sie immer darauf achtet, dass ihre Freunde weniger toll sind, als sie...und und und. Am Ende noch schön Autogramme gegeben... Da kann man sich Stunden drüber aufregen. Am Venice Beach durften wir dann unseren ersten „California sunset“ über dem Pazifik erleben. Faszinierend! Weiter ging es nach Santa Monica, wo wir einen Pier entlang liefen und einen sehr amüsanten Straßenmusiker gesehen haben. Das Ziel war „Bubba Gump“, wo wir an diesem Tag Dinner aßen. Da wurde mir klar, warum wir ein paar Tage vorher „Forrest Gump“ im Bus geguckt haben, denn es gab nach dem Essen noch ein Quiz über die Trivia des Filmes. Zurück im Hotel war erstmal Pool und Hot Tub angesagt! Zur Sprache kamen dumme Fragen, die man von Amerikanern gefragt wurde. Mein Highlight ist die Frage an eine Finnin, ob sie jeden Tag mit dem Elch zur Schule reitet. Da wir die Zimmerverteilung in diesem letzten Hotel selbst bestimmen durften, wurde es noch eine lustige Nacht.
Am Donnerstag war unser Universal Studios Tag. Nach dem Gruppenfoto vor dem berühmten „Universal Studios“ Globus gingen alle geschlossen durch das „House of Horrors“ und danach ergaben sich kleinere Gruppen, um den Rest des Vergnügungsparks zu erkunden. Ich persönlich fand die virtuelle Achterbahn durch die Simpsonswelt sehr nice. Einige Personen überzeugten mich dann noch die „Mummy“, eine Achterbahn komplett im Dunklen, zu fahren und das war dann eher sehr beängstigend. Wir haben alle zusammen auch eine Tour durch die Kulissen der Universal Studios gemacht. Da konnte man die Sets von bekannten TV Serien und Filmen sehen („Fast & Furious“, „Desperate Housewives“,...) und Häuserwände, die nur von einer Seite gezeigt werden konnten, da sie nur aufgestellt waren. Am Ende der Tour gab es noch eine ziemlich beeindruckende Erdbebensimulation. Der Abschluss in den Universal Studios war dann die Wassershow, die sich reichlich an Pyrotechnik, Feuer und anderen Effekten bediente. Der Weg von den Studios zum Hard Rock Café, wo wir Dinner haben sollten, ging durch eine beleuchtete Einkaufsstraße, was ziemlich beeindruckend aussah. Mein Highlight auf dieser Straße war der weltgrößte Sockenladen, wo es einfach nur jede Art von Socken gibt! Wie auch immer, am Hard Rock Café angekommen, spielte eine Band (Metro Station) vor den Türen des Restaurants, was mich eher kalt ließ aber andere fanden das überragend. Nach dem Essen standen wir alle noch eine Weile draußen und haben uns den Auftritt angeguckt...yippie.

Am letzten Tag (Freitag) sind wir zu einem Aussichtspunkt gefahren, um einen guten Blick auf das Hollywood Zeichen zu haben. Hunderttausend Fotos und auf in die Innenstadt! Das Ziel war Madame Tussaud's Wachsmuseum. Da konnte man dann ein paar Stars aus Wachs bewundern. Das Highlight war Snoop Dogg und die große Enttäuschung war der nichtvorhandene Justin Bieber. Nach dem Museumsbesuch hatten wir Zeit, um uns den Walk of Fame und das ganze berühmte LA Zeug anzugucken. Naja, das erste Ziel war aber McDonald's... Am Nachmittag ging es dann zum Huntington Beach, um Volleyball und Football zu spielen oder einfach nur zu chillen. Da es nicht gerade warm war (20°C) und der Pazifik ein kaltes Meer ist, war baden eher nicht so angebracht. Auf der Strandpromenade konnte man einen merkwürdigen Mann sehen, der offensichtlich eine Art Workout, bestehend aus Tanzen und Springen und Klatschen, hatte. Seeehr lustig! Der Tag endete mit einem weiteren wundervollen California sunset, der scheinbar Stunden dauerte. :) Zurück im Hotel gab es Dinner mit anschließender Auswertung des Votings für das beste Englisch, das schönste Lächeln, die beste Lache, den besten Teint, am lustigsten, ...wird am ehesten einen Jackpot in Vegas knacken, ...wird am ehesten berühmt in Hollywood, ...wird am ehesten seinen Koffer auf dem Heimweg verlieren und ...würde am ehesten eine Eselfarm im Tal das Grand Canyon kaufen (ich) und es gab noch mehr aber die habe ich vergessen. Überraschenderweise haben die Australierinnen „bestes Englisch“ gewonnen... Und wir alle haben „Bester Austauschschüler“ gewonnen! Danach hatten wir eine Abschlussparty, yay!
Am Morgen gingen dann stündlich Shuttles zum Flughafen, je nachdem, wann die ganzen Flüge gingen. Das führte dazu, dass man sich nicht wirklich verabschieden konnte, was ziemlich schade war. In Trauerstimmung, da niemand zurück wollte, ging es dann also zum Flughafen... Nach Philadelphia und dann nach Pittsburgh.
Fazit: Ich hatte eine wundervolle Woche, vollgepackt mit hundert Once-in-a-lifetime-Erlebnissen und so viele tolle Menschen aus 24 Ländern, von denen man nur lernen kann. Außerdem habe ich dänisch gelernt, was ich jetzt auf jeden Fall auch noch weiterführen werde. Auch wenn ich es sehr schade finde, dass San Francisco nicht zum Programm gehörte, was auf jeden Fall zur Westküste gehört, werde ich diese Woche mit all den Erlebnissen nie vergessen. Es war fantastisch!

Beteiligung

Samstag, 3. Dezember 2011

I'm so excited and I just can't hide it!

Meine kurze Woche war sehr angenehm, auch wenn ich pausenlos daran denken muss, wie viel ich, wenn ich wiederkomme nachholen muss. Da man ja jeden Tag Hausaufgaben bekommt, darf man die dann auch alle nachreichen, da die ja alle bewertet werden...kill myself!
Ansonsten ist hier nichts Aufregendes passiert. Am Donnerstag haben alle (außer die Seniors) sogenannte „Benchmarks“ geschrieben, vgl. Orientierungsarbeit, weswegen wir erst um 10 in der Schule sein mussten. Und dann war ein sehr lustiger Stundenplan an diesem Tag (1.,2.,5.,6.,3.,4.,7.,8.,9. Stunde).
In einer Stunde geht es los zum Flughafen und dann ins Flugzeug Richtung Westküste!! Mein Koffer ist genauso voll, wie er, als ich hierher kam war aber das nur nebenbei. Ich habe gelesen, dass das Wetter wahrscheinlich etwas sehr schlecht (für Kalifornien) wird. 16°C höchstens...

Das sind dann meine Aufenthaltsorte für die nächste Woche:
Samstag: Pittsburgh, PA - Phoenix, AZ
Sonntag: Phoenix – Grand Canyon
Montag: Grand Canyon – Route 66 – Hooverdam – Las Vegas
Dienstag: Las Vegas, NV
Mittwoch: Las Vegas – Los Angeles
Donnerstag: Los Angeles, CA
Freitag: Los Angeles
Samstag: Los Angeles – Pittsburgh

Hier das Programm!

Donnerstag, 24. November 2011

24 hours

Am Donnerstag (10.11.) waren wir in Ohio, um Feuerwerk zu kaufen, da es in Pennsylvania illegal ist. Als wir urück kamen, hab ich mein Zeug gepackt und mich auf den Weg zu Alinas neuem Haus gemacht (sie hat die Familie gewechselt), wo wir mir CC und Laerke ein Sleepover hatten.
Moraine war super! Das Riesenhaus war wunderschön und auch die Lage und alles. Wir haben Hangover 2 geguckt und eine Menge Tischtennis gespielt! Die Fuerwerke wurden gezündet und es war gigantisch! Am Samstag war ja dann auch mein Powder Puff Game und übrigens auch unser erstes Training, was ziemlich lustig ist, da wir ungefähr eine viertel Stunde hatten, um unser Team/Strategie zu planen. Das erste Spiel gegen die Sophomores (10. Klasse) haben wir noch gewonnen aber nach einigen Ausfällen (Verletzungs- und Arbeitsbedingt) hatten wir keine Chance gegen die Juniors (11.Klasse). Die Regel „no tackling“ wurde permanent missachtet und schließlich sollte ich eine sehr...stramme Person blocken und wurde einfach nieder geschmissen und ins Gesicht geellebogend. Die Folge waren dann Kopfschmerzen für den Rest des Tages aber das war es wert! Es sollte wirklich ein Mädchenfootballteam geben.
Donnerstagnacht war die Premiere des neuen Twilight Films, wo ich mich natürlich geweigert habe, hinzugehen. Am nächsten Tag war das dann auch das Hauptthema, da einige erst Freitagabend gegangen sind und sich natürlich informieren mussten. Schrecklich!
Von Freitag zu Samstag bin ich zu dem „All Nighter“ der Jugendgruppe von der Kirche gegangen. Wir sind um Mitternacht aufgebrochen, um die ganze Nacht Laser Tag zu spielen, was einfach mal geil ist! Als wir dann frühs halb 8 wirder zu Hause waren, ging es erstmal ab ins Bett. Sonntagmorgen sind wir dann aufgewacht und haben bemerkt, dass wir einen ganzen Tag unseres Lebens verpasst haben. Ziemlich ärgerlich finde ich...
Heute hatten wir nur einen halben Schultag, was bedeutet, dass wir 10.45 Uhr Schulschluss hatten. Ich hatte danach noch Basketball; heute war Picture Day!
Morgen ist Thanksgiving, was bedeutet essen, essen, essen! Am Freitag ist „Black Friday“. Das heißt Läden öffnen um Mitternacht oder 2 Uhr nachts, um einen riesigen Ausverkauf zu haben. Ich denke mal, das wird ein Verkehrschaos geben und ich mitten drin! :D
Wir haben bis Montag frei, also seid neidisch!

Dienstag, 8. November 2011

Kitchen Defence for life!

Das Highlight der letzten Woche war natürlich der Vokabeltest in Englisch am Freitag und das finde ich immernoch richtig lustig!
In der Schule haben wir jetzt mit Volleyball angefangen und unsere Teams gewählt. -keine Ahnung wann- gibt es dann ein Turnier. Ich wurde natürlich als Erstes gewählt! ;) Das heißt: dreimal in der Woche Sportunterricht – dreimal in der Woche Volleyball. :)
Am Freitagabend waren wir dann zu neunt (+Dad) in unserem kleinen Haus, was zu Überfüllung führte und die Schlafsituation dementsprechend aussehen ließ.
Am Samstag waren wir (Mom, Alexis, Julie, Logan, ich) dann für ein paar Stunden in der „kleinen“ Mall. Am Abend sollte der Halloween Dance (berühmt dafür, dass niemand hingeht) meiner Schule, der vom International Club veranstaltet wird, stattfinden. Da es mir nicht ganz so gut ging an diesem Abend ;) ;) bin ich nicht hingegangen und habe stattdessen bei Grandma gechillt.
Am Sonntag haben wir dann bei Grandmas Nachbarin Laub gerecht und damit 41 Tüten gefüllt. Unvorstellbar wie viel scheiß Laub da war!
Gestern standen wir dann erstmal 4 Stunden in der Schlange vor „BestBuy“, da dieser Laden um Mitternacht geöffnet hat, um CoD MW3 zu verkaufen (Midnight Release). Ja, das hat Spaß gemacht und Alexis und ich waren die einzigsten Mädchen, weswegen unsere Ankunft auf Empörung unter den anderen Käufern (die übrigens zu 98% von Riverside waren) stieß.
Heute haben wir unsere 9-wöchentlichen Notenkarten (vgl. Zeugnis) bekommen und ich bin gut dabei; High Honor Roll! Ich habe übrigens meinen Rock in Fashion fertig gestellt und ich liebe ihn! :))
Diese Woche haben wir Donnerstag und Freitag frei, weswegen wir mit der ganzen Familie zu einem großen Haus hier in der Nähe fahren, um einen Miniurlaub zu machen.
Am Samstag habe ich dann mein Powder Puff Game und bin schon ganz aufgeregt!


PS: Bitte schafft auf physicsgames24.com alle Level von „Kitchen Defence“! Das ist meine tägliche Beschäftigung in Study Hall und ich habe es geschafft! :D

Sonntag, 30. Oktober 2011

pink! pink! pink!

Am Samstag, den 22., haben sich die International Clubs der beiden in Ellwood zu lokalisierenden Schulen auf den Weg gemacht, um beim Hometown HiQ in Pittsburgh zuzugucken. Außerdem war es Alinas Geburtstag, weswegen es einen Kuchen gab (und das ganze Geburtstagszeug...) Beim Hometown HiQ treten 3 Schulen mit jeweils 3 Schulen gegeneinander an, indem sie Fragen beantworten, die teils zu einem großen Allgemeinwissen gehören können und teils auf Fachgebiete bezogen sind. Die Teilnehmer sahen auch dementsprechend aus! Es ist eine Fernsehshow und wir saßen im Publikum und es war schon recht interessant zu sehen, wie das hinter den Kulissen ist. Nach der Show hatten wir ein bisschen Freizeit, um den Strip District von Pittsburgh zu erkundigen, was wie ich erkundigt habe einfach nur eine Straße ist, wo Händler ihre billige Ware für Touristenpreise verkaufen und ungefähr 10 Leute auf einem Quadratmeter stehen/laufen. Also sind Alexis und ich in einen Kostümladen gegangen, da ja Halloween vor der Tür stand. Besagter laden war riesig und die Kostüme waren richtig gut. Da jedes einzelne aber um die $60 kostet, habe ich vernünftigerweise keins gekauft. Ausflüge, wie dieser werden übrigens immer mit Schulbussen unternommen. Also sind wir mit einem gelben Schulbus nach Hause gefahren und angekommen, habe ich gleich mein Zeug gegriffen und mich auf den Weg zu Sami gemacht. Wir sind dann später mit Taylor in einer sehr (sehr!) großen Mall shoppen gegangen. Da hatte ich dann mein allererstes Subway-Sub und es war guut. Die Fahrt hin, sowie die Fahrt zurück war einfach nur amüsant und genau so ging es dann bei Sam weiter. Wir haben erstmal Just Dance! auf der Wii gespielt und dann wurde jedem Anwesenden ein „deutscher“ Ohrwurm eingepflanzt (Yummy yummy yummy, i got love in my tummy...). Nach einer entspannten Nacht in einem schönen Snuggie gab es dann das wohl amerikanischste Frühstück, das ich bis jetzt gesehen habe. Bratkartoffeln, Ei, Buttertoast und natürlich Bacon! Amazing!
Danach sind wir zu Grandmas „Oktoberfest“ gefahren und haben deutsche Speisen (Spätzle, Bratwurst, Kartoffelbrei, Sauerkraut) verzerrt und es war gar nicht mal so fern von dem echten deutschen.
Am Dienstagabend war dann das 2. monatliche YFU-Treffen und es hat Spaß gemacht. :)
Am Mittwochabend von 18-20 Uhr war dann Trick or Treat („Süßes oder Saures“) angesagt und es ist echt erstaunlich was für ein großes Ding das ist. Nachdem wir in unserer eigenen Nachbarschaft schon gefühlte 5 Kilo Süßigkeiten eingesackt haben, wurden wir in ein anderes Stadtteil von Ellwood City gefahren und haben dort weiter gemacht bis um 8 alle ihre Lichter ausgemacht haben und der ganze Spaß zu Ende war. Mit einem Kopfkissenbezug voll Süßigkeiten ging es dann zu Shye, wo noch eine Weile gechillt und Zeug getauscht wurde bis wir nach Hause gegangen sind und natürlich rechtzeitig im Bett waren, da ja am nächsten Tag Schule war.
Am Freitag war dann das Football Game aller Football Games. Ellwood vs. Riverside! (Was man vorher erwähnen muss: Den ganzen Monat schon ist Brustkrebsmonat, weswegen man überall pinke Schleifen sieht und die Leute bei Sportevents etc. pink an sich haben. Am Freitag war dann das große Pink-Out beim Football Game, bei dem jeder so viel pink wie möglich getragen hat. Im Vorhinein wurden rosane breast cancer awareness T-Shirts an beiden Schulen verkauft.) Es war von Anfang an klar, dass Riverside keine Chance hat. Die Überraschung war dann das 0:0 zur Halbzeit und das 14:7 am Ende. Denn nachdem es einige Zeit 0:7 für Ellwood stand, konnte Riverside punkten und das Spiel in den letzten 5 Minuten für sich entscheiden. Auf der Riverside Seite konnte man die Euphorie riechen, während man auf der Ellwood Seite die Grillen zirpen hören konnte und in versteinerte Gesichter blickte.
Nach dem Spiel habe ich die Nacht in Farrahs Riesenhaus verbracht und hatte viel Spaß, auch wenn sie kein Snuggie haben. Es war wirklich faszinierend wie jeder einzelne Mensch aus Ellwood City einen Facebookstatus über das Football Game gemacht hat und dann darunter diskutiert/sich beschwert/“schlau“ getan wurde. Heute waren Farrah und ich dann in Pittsburgh shoppen und ich bin jetzt für den Winter eingedeckt. Das ist auch gut so, denn heute (29. OKTOBER) hat es geschneit!!

PS: I love this "BUILD-A-BEAR" thing :))

Montag, 17. Oktober 2011

An afro a day keeps the doctor away!

Am Freitag beim Ellwood game habe ich erstmal 2 Afros angefasst und das fühlt einfach nur genial an! :D
Am Sonntag hatte ich dann auch endlich mein Homecomingkleid, nachdem ich mit CC shoppen war. :) Obwohl es nicht rosa ist mag ich es sehr und es gibt ja noch genug Bälle, an denen ich ein rosanes Kleid tragen kann.
Sonntag Abend war ich dann auf Logans 16. Geburtstagsfeier und habe es sehr genossen...und ich mochte den Schokoladenbrunnen!
Der freie Tag am Montag war dann sehr entspannend und am Dienstag begann dann die Spiritwoche. Das heißt, jeden Tag ein anderes Motto und das erste war Hippie! Am Mittwoch war dann Sportday, an dem alle ihr Lieblingssportteam repräsentierten (z.B. mit Trikots). Am Donnerstag war Pyjamaday, das war der beste Tag. :D Vor einigen Tagen kam nämlich mal eine Lautsprecheransage, dass es ab jetzt nicht mehr erlaubt ist Pyjamahosen zu tragen (ja, das waren nicht wenige, die immer so in die Schule gekommen sind) und für diesen einen Tag war es halt erlaubt. Am Freitag war dann Spiritday, an dem sich alle in Riversidesachen zeigten. Die erste Stunde hat der Homecomingcourt aber erstmal damit verbracht den Ablauf der Homecomingqueenkrönung, die am Abend beim Homecoming game stattfinden sollte, zu proben. Der Boden war sehr sehr schlammig und es war kalt! Deswegen wurde entschieden, dass wir am Abend den kürzeren Weg laufen und der traditionelle mit-schicken-Autos-um-das-Footballfield-fahren-Teil weggelassen werden wird. Beim Pep Assembly nach dem regulären Unterricht wurden wir (der Homecomingcourt) durch die Sporthalle escortiert, während die Cheerleader selbst verfasste Gedichte über jeden einzelnen vorlasen. Die einzelnen Sportteams wurden geehrt und...ach, so richtig habe ich den Sinn von dieser Veranstaltung auch nicht verstanden, ich denke die Seniors sollten geehrt werden...
Das ist jedenfalls mein Gedicht:

"Who's that girl on homecoming court?
She's nice, she's smart, and she's good at her sport.
She's the girl with confidence; she got no shame.
Hand her a basketball; she'll win you the game.
She'll meet all your goals; she'll never fall short.
She's so sweet and no one to blame,
She's from Germany, and Leonie is her name."

Am Abend wurde dann die Homecomingqueen gekrönt und hunderte Bilder gemacht. Und wir haben unser Homecoming game sehr hoch gewonnen! :)
Alexis und ich haben bei Logan geschlafen und frühs musste ich dann 8.30 Uhr in der Schule sein, um bei der Dekoration für den Homecomingball zu helfen. An der Wand hingen dann 150 Eichhörnchen mit den Namen der Paare oder einzelnen Personen, die zum Ball gegangen sind. Danach war ich dann mit beim Frisör, wo Lexi und Logan ihre Haare machen lassen haben. Bei Logan haben wir dann eine Runde gechillt bis wir uns mit Julie und Alina für den Tanz fertig gemacht haben. Später kam dann der Rest der Sippe und es wurden eine Million Fotos gemacht. Juhu! :D … -_- Vor dem Ball waren wir dann aus zum Dinner und dann ging es los.
Der ganze Abend war schön, auch wenn es etwas verstörend war zu sehen wie alle einfach so tanzen, dass es aussieht, als hätten sie Sex mit Sachen. Also das war schon ziemlich krass; vor allem noch die Ironie, dass sie dabei die schönsten Kleider tragen!
Da der Ball von 19-22 Uhr ging (:DDD) haben wir danach, entgegen dem eigentlichen Plan noch auf eine Party zu gehen, bei Shye abgehangen und sind dann gegen 1 nach Hause. Dann erstmal zu Mc'ns :D
Also der Homecoming-“ball“ war nach dem Supermarkt für mich das zweite verstörende in diesem Land!

Ich hab es jetzt auch endlich mal geschafft Walmart von innen zu sehen...man kann da einfach nur alles kaufen...Handys, Waschmaschinen, Anzüge, Halloweenkostüme, Obst, Essen/Getränke, Hundefutter, Nagellack, Tabletten, Piercings, ALLES!

Freitag, 7. Oktober 2011

That makes me wanna punch myself in the face!

Als erstes das Beste: am Freitag haben wir in Englisch einen Vokabeltest geschrieben, was ich echt ziemlich amüsant finde. :D
Am Samstag sind wir dann frühzeitig nach Erie aufgebrochen, wo das erste YFU Treffen mit allen in Pennsylvania platzierten Austauschschülern stattfinden sollte. Das ganze fand ich ziemlich interessant, da einige aus Brasilien, Mexiko, Thailand oder China waren, weil manche Sachen für diese Menschen natürlich eine viel größere Umstellung ist, als für uns Deutsche. Wir waren übrigens so um die 15 Deutschen, womit dann auch die Sprache geklärt wäre, die am meisten gesprochen wurde. Gelernt habe ich während diesem Wochenende ehrlich gesagt nichts (Neues) aber es war trotzdem toll. Am Samstag sind wir nämlich zum Lake Erie gelaufen und ich wurde für verrückt erklärt, weil ich unbedingt in den See wollte. Das Wasser war wärmer, als der eisige Wind, der ja bekannterweise an Meeren vorhanden ist (aber sagt es niemandem weiter...).
Fazit: ich wurde 2 Tage aufgrund meiner ostdeutschen Herkunft gemobbt, ich habe nichts gelernt, hatte viel Spaß, kann Energizer immernoch nicht leiden und hatte Einblick in ein Paar neue fremde Kulturen. :)
Montag waren wir in Sport das erste Mal schwimmen und werden es jetzt 4 Wochen lang 3mal in der Woche machen. Das ist das sinnloseste, das ich jemals gesehen habe. Es sind ca. 15 Minuten (wenn es gut kommt), die man im Wasser ist, da die ganze Stunde ja nur 42 Minuten geht. Naja...Unsinn halt!
Am Montag konnte ich leider nicht zum Basketball gehen, da ich ein bisschen kränkelte bzw. es immernoch tue. Woran das wohl liegen mag... Die haben hier übrigens normalen Tee - also den man kocht - von Lipton. :D
Gestern waren wir beim Auswärtstennismatch von Alexis und ich bin jetzt seit einer kompletten Woche übermüdet!
Es ist momentan wirklich richtig kalt, vor allem IN der Schule (kälter als draußen).
Gestern kam ein Brief, in dem stand, dass ich momentan auf F in Algebra stehe (you're not passing!), was einfach nur falsch war, weshalb ich das heute sehr erwachsen geklärt habe... :D
Morgen ist Fototag in der Schule und ich glaube ich hab Gym (also schwimmen) in der 2. Stunde. :D
Ich war heute bei Kassidy Cupcakes machen und cool durch die Nachbarschaft cruisen. Danach war Basketball!
Da komme ich auch gerade her und es war geil und Sami hat Schuhgröße 45!
Die anderen Austauschschüler fahren morgen (bis Montag) zu den Niagarafällen aber ich fahre da nicht mit, da ich mit meiner Familie da hin fahren werde. :) Das heißt, dass ich morgen meine Räume einfach nicht finden werde...
--> morgen zum Ellwoodgame, am Wochenende shoppen, Montag Columbusday (frei!)


PS: hab immernoch kein Homecomingkleid :DD


Falls Fragen aufgrund des Posttitels aufkommen – bester Satz ever! Made my day on Wednesday :D


Lake Erie

Mittwoch, 28. September 2011

weird but awesome!

Also das Footballgame in Aliquippa von dem ich im letzten Post erzählt habe, war richtig geil! Da waren nur Schwarze! Das war so toll, die haben alle geredet wie schwarze und die Musik von der marching band zu der die Cheerleader cheeren war black music und ich hab mich sooo gefreut! Das sind einfach die besseren Menschen! Vor dem Spiel ritt erstmal ein Indianer auf dem Pferd mit Feuerspeer in der Hand ein! :)
Am Samstag hat dann Alina bei mir schlafen (die Zwillinge waren nicht da). Vorher waren wir aber shoppen für Homecoming. Ich habe mittlerweile übrigens fast alles. Brauche nur noch einen Blazer und ein Homecomingkleid. Ich hab jetzt auch verstanden, dass nur die Mitglieder des Homecoming Courts zur Homecoming Queen gewählt werden können.
Am Sonntag waren wir in Cranberry, Schulzeug und Stoff für meinen Rock, den ich in Fashion mache, kaufen. Am Montag war ich nach der Schule bei Alina und wir konnten ein bisschen reden und natürlich Basketball spielen! Ich denke, ich werde öfter zu Alina gehen; die haben einen Basketballkorb. :D Danach bin ich dann schnell nach Hause, hab mein Trikot übergezogen und dann war Basketball practising angesagt. Ich war danach sehr stolz auf mich. ;D
Am Dienstag bin ich dann nach der Schule noch zum Tennismatch geblieben, das ist immer sehr lustig. :) Ich mag Tennis.
Am Donnerstag war Basketball wieder sehr schön und die Mädchen sind jetzt alle nett zu mir, Lee. :)
Am Freitag war dann wieder ein Footballgame und ich konnte zuschauen und sich mit 100 Leuten unterhalten gut unter einen Hut bringen. Danach stand eigentlich ein Sleepover bei Shye an aber ich hatte soooo Cramps (den ganzen Abend schon), dass ich mich dafür entschied zu Hause zu bleiben. Am Morgen ging es mir dann wieder bestens. Schlaf ist halt die beste Medizin.
Am Samstag bin ich dann mitgekommen, als Lexi ihr Bauchnabelpiercing bekommen hat. Jaaa, sie ist 15. Hier hat einfach jeder ein Bellybuttonpiercing; im Piercingstudio war sie an dem Tag die 5. von unserer Schule!
Abends waren wir dann in einer Art „Haunted House“, wo man zuerst auf dem Hänger eines Traktors durch dann Wald gefahren wird (zwischendurch wird man von komischen Gestalten und echten Kettensägen verängstigt) und dann durch ein Horrorlabyrinth geht. Ich dachte es wird nicht ganz so schlimm, wenn man weiß, dass dich jeden Moment etwas ängstigen will aber es war einfach nur verstörend! Ich hab kein Wort mehr rausgebracht... Danach hat Logan bei uns geschlafen.
Am Sonntag haben wir Alexis' Homecomingkleid geholt und waren danach bei Grandma's Geburtstag. Abends waren Lexi und ich dann bei der Jugendgruppe von der Kirche. Das war etwas merkwürdig für mich aber der Spaß-/Spielteil hat mir gefallen. ;) Ich werde trotzdem wahrscheinlich nicht mehr hingehen...
Am Montag Abend fing es auf einmal an sehr stark zu regnen und entwickelte sich dann zu einer Art Tornado, wie man Bildern im Facebook entnehmen konnte. Trotzdem mussten wir in die Schule fahren, um Lex abzuholen und mich zum Basketball zu bringen. Basketball war abgesagt, also fuhren wir, nachdem ich bis zu den Knien in dem „See“ vor der Schule war, wieder nach Hause, was sehr beängstigend war, weil man einfach nichts gesehen hat.
Gestern hatten wir ein YFU-Treffen mit allen Austauschschülern, die in Ellwood City platziert sind. Also hab ich die alle endlich mal kennengelernt. :)
Ich freu mich jetzt schon auf Basketball morgen! :]

Freitag, 16. September 2011

Basketball :]

Montag musste ich alleine zum Bus gehen und hatte vorher noch 2 Wege (Sports Office und Spint) und hab mich einfach nur verlaufen und stand auf einmal draußen auf der anderen Seite der Schule. Ihr müsst wissen, dass die Busse hier alle zur gleichen Zeit, und zwar kurz nach Schulschluss, fahren. Am Busplatz angekommen stand der Bus noch da aber Alexis hatte schon angerufen, dass wir geholt werden müssen, weil sie dachte wir verpassen ihn. Ein paar Sekunden später war er weg. Aber ICH war pünktlich! ;D Abends war ich dann beim ersten Basketball practising and es war suuuuuper. Das Gefühl endlich wieder einen Ball in der Hand zu haben, ist toll! So viele Übungen haben mich an unser Handballtraining erinnert. :) Alina (wir beiden waren die einzigen, die gerade erst anfangen) kam nicht so gut klar, weil sie noch nicht so das Ballgefühl hat aber Übung macht ja bekanntlich den Meister und Spaß hat es auf jeden Fall gemacht.
Dienstag gab es zum Lunch Nachos, sowas geiles! An der Stelle muss ich mal CC erwähnen. Sie ist in meiner Crafts class und ist echt cool. Sie kommt jeden Tag in Pantoffeln (da ist sie aber nicht die einzige) und einfach nur irgendwie angezogen und sie ist genau einen Kopf kleiner als ich. Ohne sie würde ich nach Crafts nicht zur Cafeteria finden. Sie ist einfach nur eine ziemlich gute Person! :)
Am Donnerstag haben sich beim Lunch welche in der Cafeteria verprügelt. Das war lustig, haha. :D Nach der Schule sollte ein Tennis match sein aber es wurde abgesagt, deswegen mussten die alle einen lustigen Concussion (Gehirnerschütterung)-Test machen und danach haben wir aus Spaß noch ein bisschen Tennis gespielt. Ich war echt besser, als ich gedacht hatte aber danach tat mir der Streichholzarm weh.
Heute war es so kalt, dass man sterben musste. In der Schule war es sooo kalt, wie es in Deutschland im Sommer warm ist, einfach unerträglich!
Ich gehe dann zu einem Football game mit Alina und mein Handy ist jetzt auch da, also werdet ihr in Kürze meine neue Nummer bekommen. :)

Sonntag, 11. September 2011

I ♥ Taco Bell

Ich sitz grad bei Grandma in einem Schaukelsessel und sehe mir das Steelers Spiel an! :D Wearing a Steelers Jersey, talking about 9/11...
Lindsay, Logan, ich, Shye, Julie, Nicole, Alexis
Am Donnerstag hatte ich also meinen ersten Schultag. Da an diesem Tag die benchmarks (wie Orientierungsarbeiten oder Blf) waren und deswegen der Unterricht erst um 10 begann, habe ich bis dahin zusammen mit Alina (die andere Deutsche an meiner Schule) meinen Stundenplan gemacht, also meine Fächer gewählt. Man hat 9 Stunden am Tag (jeweils 42 Minuten Unterricht und 3 Minuten Pause), wobei „lunch“ auch als eine „period“ gilt. Vor der ersten Stunde hat jeder „Homeroom“ (8 Minuten), wo die Schulnachrichten gezeigt werden. Also beginnt die erste Stunde 7.47 Uhr. Ich habe Algebra, Gym/Physik (Montag, Mittwoch, Freitag Gym und Physik; Dienstag, Donnerstag 2 periods Physik, Study Hall (man kann machen was man will...Hausaufgaben, reden oder wenn man es erledigen muss, kann man mit einer Erlaubnis gehen), Crafts (sowas wie Werken und Kunst zusammen, da ich keine art class mehr nehmen konnte), Lunch, Fashion (nähen!!), English und Government. Das kann man dann alles noch einzeln abstufen in anspruchsvoll und nicht so anspruchsvoll. Ich habe einen Plan von der Schule bekommen und mein erster Schultag hatte begonnen. Der Stundenplan war etwas komisch an dem Tag, wegen den benchmarks...also verkürzt und einige „periods“ vertauscht. Der Algebra Lehrer hat erstmal 40 Minuten meinen und Laerkes (aus Dänemark) Namen erörtet und kam schließlich dazu einfach nur Leo und Lala zu sagen. Als ich Physik hatte, dachte ich, ich hätte crafts und hab nicht mitbekommen, dass es Physik ist. :D Probleme meine Räume zu finden, hab ich nicht, da ich sobald ich den Gang betrete, gefragt werde, ob ich Hilfe brauch und ob man mich zu meinem Raum führen soll. Ab dem Lunch habe ich alle Stunden zusammen mit Alina, sodass wir zusammen hingehen können (sie weiß ja die Wege, weil sie schon 2 Wochen da zur Schule geht). In der english class lernen sie erstmal jede Stunde ein neues Wort, die Englischsprachigen! In Government spricht der Lehrer so schnell, dass ich leider nicht weiß, um was es in diesem Fach geht. An dem Tag habe ich auch die Hälfte meiner Bücher bekommen. Ein Buch ist ungefähr 4mal so groß und dick, wie deutsche Schulbücher aber ich hab ja ein locker. Hier haben fast alle kein Schloss an ihrem Spint und niemand nutzt das aus!
The Mall at Robinson
Die sind hier alle ganz gechillt. In der Schule trägt wirklich jeder zweite Joggingenhosen, Hoodies, Flipflops oder irgendwelchen Riverside Shirts. Nach der Schule sind wir nicht mit dem Bus nach Hause gefahren (es fährt nur einer hin und einer zurück und wenn du die nicht bekommst, hast du pech), sondern sind zu Alexis Tennis match gegangen. Alina hat auch gespielt. (Ich kann nicht mehr anfangen zu spielen, weil ich erst so spät kam. Basketball practising fängt aber am 12. September an.) Also hab ich nochmal 1000 Leute kennengelernt und komisches Zeug getrunken (die haben wir sowas wie Fanta in allen möglichen Geschmacksrichtungen aber einfach nur ohne Kohlensäure!!).
Wir waren einkaufen in einem „kleinen“ Supermarkt und das war echt schockierend – einfach unvorstellbar. Alles ist einfach nur größer. Ihr müsstet mal die Gefäße sehen! Deswegen sind auch die Kühlschränke so groß. Dann gibt es einfach nur eine Riesen Auswahl, z.B. Marmelade. Sie haben zu mir gesagt, dass das ein kleiner Markt ist und in einem großen ist ein ganzer Gang voll mit Marmelade. Kulturschock!!
Am Freitag hab ich schon fast gewusst, wo in der Schule ich mich gerade befinde und ich habe den Rest von meinen Büchern bekommen und einen Taschenrechner. Der Unterricht ist echt babyleicht. Die Lehrer erklären das so deutlich und bringen dann hundert Beispiele und erzählen haufen Zeug, das nicht zum Unterricht gehört. In Mathe haben wir gerade die |Betrag| Striche. In Physik war eine meiner Hausaufgaben 2 Kilometer pro Stunde abkürzen. Die Aufgabe hab ich erstmal 10mal durchgelesen, weil ich einfach nicht fassen konnte, dass das wirklich gefragt ist! In English haben wir über Jersey Shore geredet. 
Pittsburgh, Ohio River
Wir sind mit dem gelben Bus nach Hause gefahren und für den Abend stand ein Football game und Sleepover bei Shye an. Also haben wir unsere Sachen gepackt und haben uns auf den Weg zu ihr gemacht. Bei Shye haben wir uns für das Football game fertig gemacht und ich durfte einen Riverside Hoodie tragen. Falls ihr euch fragt, wie das geht, dass eine mal kommt und wir dann wo hin gehen und so...die wohnen hier alle ziemlich nah zusammen. Man kann sich nicht vorstellen, wie lange die gebraucht haben, um sich fertig zu machen! Als würden sie gleich zum Prom gehen. Später wusste ich dann wieso.... Man geht nämlich zum Football, um seine sozialen Kontakte zu pflegen. Das Spiel war geil, wir haben gewonnen! Alina und ich haben es uns nämlich angesehen. ;) Zu erwähnen ist noch, dass die jeweiligen Sportler ihre Shirts oder Trikots/Uniformen immer an den Tagen, wenn sie spielen in der Schule tragen. Deswegen trugen die Footballer an diesem Tag ihre Trikots und die Cheerleader ihre Uniformen. So konnte ich gut sehen, wer was ist und habe festgestellt, dass die Footballer durch die Bank weg hässlich sind; nicht wie im Film! Bei Shye ging dann die Partey los! Details bleiben erspart. Es dreht sich momentan übrigens alles um homecoming, obwohl es noch 1 Monat hin ist. Frühs sind wir dann zu einem typisch amerikanischen Garagenverkauf gegangen.
ich, Alexis, Austin
Gestern waren wir mit einer Freundin von Alexis' (Austin) in einer großen Mall shoppen (in Pittsburgh) und die hatten da H&M und Claire's und das war scheiße, weil da nichts günstiger ist, sondern alles genauso viel kostet, wie in Deutschland. In den amerikanischen Läden war es aber geil. Danach waren wir erneut bei Taco Bell!♥ Und dann haben wir uns in Pittsburgh das Feuerwerk nach dem Baseball game angeguckt und das Stadion und alles da. :) Austin hat dann bei uns geschlafen.
Weitere Bilder im Facebook!


Mittwoch, 7. September 2011

Everything is bigger in America

Heute verbringe ich meinen ersten Tag in meinem neuen Haus mit meiner neuen Familie. Es ist ein kleines Haus aber ich finde es gemütlich.
Gestern bin ich aber erstmal hierher geflogen. Das hieß um 4 aufstehen, nach Dresden fahren und verheult über den Flughafen wackeln... In Frankfurt musste ich dann 2 Stunden warten bis ich den 8einhalb Stunden langen Flug nach Chicago antreten konnte. Ich konnte keine Minute schlafen, da ich in der Mitte saß und keine gemütliche Position finden konnte (Erinnerungen an die Fahrt nach Rom kamen auf ;)). Nach weiteren 3 Stunden auf dem Chicago Airport, weiteren hundert Kontrollen (inklusive Nacktscanner) und unfreundlichen Beamten, konnte ich endlich in das sehr kleine und merkwürdige Flugzeug steigen, um nach Pittsburgh zu fliegen. Mein Gastvater sagte mir, dass das ein kleiner Flughafen ist aber wenn es einen Zug innerhalb des Flughafens gibt, ist er nicht klein! Also hab ich erstmal eine viertel Stunde das Gepäckband gesucht und dann meinen total verschrammten Koffer entgegen genommen. Mein Gastvater hat mich da abgeholt und wir sind nach Hause gefahren, wo Alexis und ihre Freundinnen schon warteten. Dann waren wir essen, und zwar im Pizza Joe's und ich hab das erste mal Pink lemonade getrunken. Wenn wir gerade bei pink sind, mein Zimmer ist komplett pink und rosa! I like!
Es ist einfach nur alles größer...Pizza, Milch, Duschbad, einfach alles!
Morgen werde ich in die Schule gehen, um meine Anmeldung und den Stundenplan zu machen. Freitag geht es dann richtig los.
 Ich habe sicher irgendetwas vergessen, zu schreiben aber es ist sowieso ziemlich schwer deutsch zu schreiben, wenn man nie deutsch spricht... also fragt, wenn ihr fragen habt! :)
Mein Zimmer :]
hab ich heute gesehen :D
Lisa, ich, Miriam in Frankfurt
Kanada


Dienstag, 6. September 2011

Ich will nicht weg!

Jetzt sitze ich hier in meinem Bett und mir wird bewusst, dass ich in 5 Stunden auf dem Flughafen stehe und diesen dann einfach für ein Jahr nicht wiedersehe...
Alles und jeden, das/den ich dann für ein Jahr nicht habe, kommt mir nochmal vor Augen und der Gedanke „Ich will nicht weg“ geht mir nicht aus dem Kopf. :(
Andererseits bin ich unglaublich aufgeregt, endlich anzukommen, meine Gastfamilie kennenzulernen und alles in diesem fremden Land neu zu entdecken! Noch kann sich dieser Gedanke gegen den Abschiedsgedanken nicht durchsetzen aber ich hoffe, das wird sich auf dem langen Flug geben.
Je länger die Positiv-Liste wird, desto mehr gefällt mir der Gedanke

ICH WILL DOCH WEG!


Ich werde euch alle schrecklich doll vermissen! Auch wenn ich mir das bis jetzt nicht vorstellen konnte; ich merke es gerade...

Sonntag, 28. August 2011

Nochmal von vorn...

Heute habe ich eine E-mail von meiner vermeintlichen Gastfamilie bekommen, in der stand, dass sie nur
eine „Welcome Family“ sein werden, falls/solange der Papierkram meiner „permanent host family“ noch nicht fertig ist, damit sich mein Flug nicht noch mehr verzögert. Wahrscheinlich werde ich aber direkt zu meiner richtigen Gastfamilie kommen und nicht noch ein Paar Tage bei der „Welcome Family“ verbleiben. 
Somit befindet sich mein zukünftiger Wohnort in Ellwood City, PA und ich werde die Riverside High School besuchen. Ellwood hat
8000 Einwohner. An meiner Schule werden noch drei andere Austauschschüler sein, von denen eine ebenfalls aus Deutschland ist. In Ellwood City gibt es noch eine andere High School (Lincoln High School), an welcher noch zwei andere Austauschschüler platziert sind. Ich werde ein Senior sein und mit einem schönen gelben Schulbus zur Schule fahren! :)
Meine Familie wird aus einem Vater und drei Geschwistern bestehen, Alexis (15), Preston (15) und Zach (20). Heute habe ich schon mit Alexis geschrieben. Sie scheint sehr nett zu sein! :) 
Und trotz alledem ist Pittsburgh immernoch nah genug dran, was mir sehr große Freude bereitet! :]


PS: Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie schwer es ist jetzt wieder deutsch zu schreiben, nach einem ganzen Tag nur Englisch!

Samstag, 27. August 2011

yippi!

Heute kam der langersehnte Anruf, der mir meine Platzierung bekannt gab.
Ich werde also in Portersville, Pennsylvania leben. Meine Gasteltern sind schon etwas älter und haben eine 21-jährige Tochter. Die Mutter ist Lehrerin und der Vater Coach. Portersville hat zwar nur 250 Einwohner, es gibt jedoch mehrere größere Städte in der Nähe, wie z.B. Pittsburgh!
Mehr Informationen habe ich auch nicht aber wenn sie auf meine E-mail antworten, werde ich hier unverzüglich darüber berichten.

Ich freu mich! :]

Dienstag, 23. August 2011

Adieu!

Vor lauter Aufregung hab ich doch ganz vergessen über meine Abschiedsfeier vom letzten Freitag zu schreiben.
Also: Trotz Regen, gab es erstmal ein typisch amerikanisches „Kaffeetrinken“ mit Brownies, Cheesecake, Muffins und Keksen. Danach war Baden im Pool angesagt – bei Regen. Überraschend schön! Nachdem die Hamburger zum Abendbrot mit Cranberry Juice runtergespült wurden und allen schon schlecht war, spielten wir noch eine Runde Tabu (aufgrund der Schreie einiger Personen nach Gesellschaftsspielen und dem Nichtvorhandensein von Mensch-ärgere-dich-nicht) und lernten, dass jemand, der etwas überfällt, ein „Überfäller“ ist. ;D Zu allem Überfluss grillten wir beim nächtlichen Lagerfeuer noch Marshmallows und aßen Popcorn, sodass wirklich jedem übel war und wir uns schlafen legen (mussten). Zum Frühstück gab es dann natürlich standesgemäß Bagels, was nicht heißt, dass es unseren Mägen frühs wieder besser ging. ;) Laura, die wir am vorherigen Abend sehnlichst vermissten, kam dann Samstag früh noch und war zwar ebenfalls übernächtigt aber hatte immerhin keine Beschwerden in der Magengegend...
Vielen Dank an alle, die da waren. Die Geschenke waren zu süß. :>














Am Sonntag gab es dann eine kleine Abschiedsrunde im familiären Kreis. :)

PS: Ich bin grenzenlos begeistert von meinem visuellen Wörterbuch :]

Sonntag, 21. August 2011

If you ain't happy and you know it, clap your hands...

Die Gastfamilie ist immernoch nicht gefunden. Der Flug wurde auf den 6.9. verschoben. Ich fange an, mir Gedanken zu machen.

...clap, clap!

Sonntag, 7. August 2011

19

Heute habe ich endlich das Voice Recording gemacht und abgeschickt. Ich sollte nämlich ein kurzen Sprechbeitrag, in dem ich mich vorstelle aufnehmen, der bei der Gastfamiliensuche helfen soll. Über diese wurde ich ja nach wie vor nicht benachrichtigt...
Am Donnerstag bekam ich einen dicken Brief von YFU und öffnete ihn euphorisch, um festzustellen, dass es nicht die Benachrichtigung über meine Gastfamilie ist. In dem Brief waren Informationen zu meinem Flug (Gepäckbestimmungen, Umsteigen, Ankunft, etc.), diverse Formulare, die zur Einreise in die USA benötigt werden, Gepäckanhänger und auch eine Telefonkarte, die ich während meines Auslandsjahres nutzen kann.
Außerdem feierte ich Donnerstag bis Freitag zusammen mit Giulia unsere Abschiedsfeier. Nun kann ich mit ganz vielen Fotos und 2,50$ Startkapital in die USA starten. Noch einmal einen großen Dank fürs Kommen und für die Geschenke! :)

Die letzten Tage in „Good old Germany“ genieße ich übrigens sehr mit meinen Liebsten. :)

Freitag, 8. Juli 2011

Ihr seid die Besten :)

Ich kann gar nicht glauben, dass das heute schon der letzte Tag mit meiner alten Klasse war. Auch wenn wir wahrlich keine Musterklasse waren, hatten wir doch alle eine schöne Zeit miteinander.
Ich wünsche euch allen im neuen Schuljahr viel Spaß und Erfolg in euren neuen Kursen.
Wenn ich wieder da bin, sehen wir uns wieder jeden Tag und dann freue ich mich außerdem mit meiner Laura in einem Jahrgang zu sein. ♥

PS: Es sind noch 48 Tage bis zum Abflug...

Donnerstag, 30. Juni 2011

Visum ist da

so sieht es aus ;)

Heute ist nun das Visum angekommen und zwei Tage sind echt viel kürzer, als ich erwartet hatte.
Jetzt kanns los gehen! :)

Mittwoch, 29. Juni 2011

Was bisher geschah...

Willkommen in meinem Blog!
Hier werde ich versuchen euch über alles, was mein Auslandsjahr in den USA angeht auf dem Laufenden zu halten.
Seitdem ich mich im Juli 2010 bei drei verschiedenen Austauschorganisationen beworben habe, ist eine Menge passiert. Ich habe Bewerbungsgespräche geführt, wurde überall angenommen und habe und mich letztendlich, aufgrund von Erfahrungsberichten für YFU entschieden und bereue es keinesfalls. Im Herbst waren dann die Platzierungsunterlagen auszufüllen, das hieß Papierkram ohne Ende (komplett auf Englisch), Zahn- und Allgemeinarztbesuche, inklusive Impfungen, und auch den Gastfamilienbrief schreiben, welcher später der erste Eindruck meiner Gastfamilie von mir sein würde. Außerdem musste ich einen sogenannten SLEP-Test machen, um meine Englischkenntnisse zu beweisen. Nachdem dieser bestanden war, bekam ich von YFU weitere Informationen bezüglich Kontakt nach Hause, Geldtransfer und über das amerikanische Schulwesen. Außerdem wurden die Inhalte der bevorstehenden Vorbereitungstagung angesprochen.
Im Frühjahr fand dann diese VBT vom 14. - 21. Mai in Mühlhausen (Thüringen) statt. Also kam ich von meiner Abschlussfahrt nach Italien nach Hause, packte meine Sachen neu und setzte mich wieder in den Zug. Und es hat sich gelohnt! Die Tagung wird für mich wohl ein unvergessliches Erlebnis bleiben, nicht zuletzt wegen der allersüßesten Charlotte und der besten schwäbischen Zimmerpartnerin Elisa. Dank Olivia musste ich während der Woche auch nicht auf Handball verzichten. Einen großen Dank auch an alle anderen Beteiligten. Ihr wart alle großartig! In dieser Woche wurden wir in AGs und bei Referaten über Kultur, Werte, Demokratie, Kommunikation, Deutschland usw. „unterrichtet“ und damit meiner Meinung nach fabelhaft auf unser bevorstehendes ATJ vorbereitet. Es war nicht selten, dass man von seinem eigenen (deutschen) Denken überrascht war. Der Spaß kam auch nicht zu kurz und wird Dank VBT-Zeitung und vielen Bildern ebenfalls in Erinnerung bleiben. Am 19. hatte ich Geburtstag und wurde reichlich mit zwei Kuchen, Pralinen, Sekt und unzähligen Umarmungen beschenkt. :) 
→ VBT=unvergesslich!
Weiter ging es wieder einmal mit dem Ausfüllen von Formularen und der Besorgung von Unterlagen für mein Visum. Der große Zeitaufwand für das Ausfüllen des DS-160 wurde durch einige amüsante Fragen, die man lieber mit „nein“ beantworten sollte, entschädigt. Hier ein paar Auszüge:
  • Do you have any specialized skills or training, such as firearms, explosives, nuclear, biological, or chemical experience?
  • Have you ever served in, been a member of, or been involved with a paramilitary unit, vigilante unit, rebel group, guerrilla group, or insurgent organization?
  • Are you coming to the United States to engage in prostitution or unlawful commercialized vice or have you been engaged in prostitution or procuring prostitutes within the past 10 years?
  • Do you seek to engage in espionage, sabotage, export control violations, or any other illegal activity while in the United States?
  • Do you seek to engage in terrorist activities while in the United States or have you ever engaged in terrorist activities?
  • Are you a member or representative of a terrorist organization?
  • Have you ever ordered, incited, committed, assisted, or otherwise participated in genocide?
    Auch das Foto, das für die Beantragung des Visums benötigt wurde, musste einigen Bestimmungen folgen. Beispielweise darf man auf diesem keine Stammestracht und auch keine traditionelle Gesichtsmaske tragen. Bevor man überhaupt einen Termin im Konsulat bekommt (man muss persönlich erscheinen), muss man erst die Visa-Beantragungsgebühr in Höhe von 105€ und 10$ für die Vereinbarung eines Termins bezahlen. 
    → DIE AMERIKANER SPINNEN!
    Vor meinem Konsulatstermin nahm ich noch an dem Landesgruppenvorbereitungswochenende für Sachsen und Thüringen vom 10. - 12. Juni in Naumburg (Saale) teil. Da erlangte ich weitere Informationen über mein ATJ, lernte meine Heimat vorzustellen und hatte auch wieder ein Menge Spaß. Außerdem traf ich Anna, die ich von meinem Bewerbungsgespräch kannte, wieder und lernte
    die liebe Miriam kennen. :) 
    Während dem LVW bekam ich zu Hause einen Brief, in dem ich über meinen Abflugtermin und meinen District benachrichtigt wurde. → 25. August, Northeast District
    Zum Northeast District gehören die US-Bundesstaaten Connecticut, Maine, Massachusetts, New Hampshire, Rhode Island, Vermont, New York, New Jersey, Ohio, Pennsylvania und West Virginia. Mit dieser Nachricht kamen einige Informationen über diesen District. Ich wäre zwar viel lieber an die Westküste gekommen aber ich habe mich mittlerweile mit dem Northeast angefreundet, da ich denke, dass man überall ein tolles ATJ haben kann. Da ich immernoch keine Gastfamilie habe, hoffe ich diese noch möglichst bald vor meinem Abflug zu bekommen. Jeden Tag könnte ein Brief im Briefkasten sein. :)

    Antonia, ich, Miriam

    Am 18. Juni hatte ich dann 
    einen tollen Abend an der Elbe 
    bei Miriams Abschiedsfeier. :)








    US-Konsulat in Berlin
    Gestern hatte ich dann endlich meinen Termin im Konsulat der USA in Berlin. Da musste ich zuerst einmal davor warten bis ich mich einer flughafenähnlichen Kontrolle unterziehen durfte. Endlich Drinnen ordnete ich alle meine tagelang vorbereiteten Unterlagen in der vorgeschriebenen Reihenfolge, worauf sie lieblos gefaltet und überprüft wurden. Im „Wartezimmer“ verfolgte ich die Interviews anderer Austauschschüler bis ich aufgerufen wurde. Ich bemerkte schon, dass diese nicht lang dauerten. Als ich nun meinen Namen hörte und zu Schalter 5 ging, fragte mich ein netter Mann mit amerikanischem Akzent aus Arkansas, wie es mir geht, stempelte meine Unterlagen und sagte mir, dass mein Visum genehmigt ist und mir innerhalb von fünf Arbeitstagen zugeschickt werden wird. Ich warte...